Systemische Beratung

in Lüneburg, Winsen Luhe und Buchholz i.d.N.

Marko Richter - Dipl.Päd - Systemischer Berater

Systemische Beratung

Ziel der systemischen Beratung ist es, Lern- und Veränderungsprozesse zu initiieren und zu begleiten sowie Lösungen für konfliktbehaftete Situationen zu finden. Diese Arbeitsweise findet z.B. in der Einzelberatung, der Paarberatung und der Familienberatung Anwendung.

Dabei gilt im systemischen Sinne: Jede Strategie zur Lösung eines Problems trägt der Klient bereits in sich – er muss nur den Weg dahin finden.

Dem systemischen Arbeitsfeld liegen unter anderem folgende Sichtweisen zugrunde:

Blickwinkel. Die systemische Sicht betrachtet nicht nur individuelle Persönlichkeitsmerkmale, Eigenschaften oder Handlungen eines Einzelnen oder eines Paares, sondern richtet auch den Blick auf den Kontext und das Lebensumfeld der Personen. Es geht um Perspektivenwechsel – um das „Aha!“ und das „Ach so!“

Wenn es Klick macht. Im Beratungsprozess gibt es Momente, in denen es „Klick“ macht. Beispielsweise werden negativ bewertete Eigenschaften an sich neu betrachtet, die Lösung scheint glasklar zu sein. Schwächen erscheinen plötzlich als Ressource.

Mut zur Veränderung. Es gilt, Beziehungs- und Kommunikations- aufzudecken und zu hinterfragen. Im Prozess können hilfreiche Muster bestätigt und als weniger hilfreich aufgedeckte Muster angepasst bzw. aufgelöst und durch neue ersetzt werden.

Es gibt kein „richtig“ oder „falsch“. Das systemische Denken geht davon aus, dass es keine objektive Wirklichkeit gibt, sondern nur Wirklichkeitskonstruktionen eines jeden Einzelnen. Jede Sichtweise hat ihre Berechtigung und wird im Beratungsprozess geachtet. Der Systemische Berater ist in seiner Arbeit zur Neutralität verpflichtet.

Was sind die Möglichkeiten? Die Potenziale und Fähigkeiten eines Menschen stehen im Mittelpunkt, nicht seine Defizite. Was läuft gut? Wo gibt es Erfolge oder Fortschritte? Diese Haltung eröffnet Chancen, so verlässt man eingefahrene Bahnen. Der Fokus wird auf Lösungen gerichtet, anstatt auf Probleme.

Widersprüche sind ok! Die systemische Sicht respektiert Komplexität, Dynamik, Widersprüche und Konflikte. Menschen funktionieren nicht wie Maschinen.

In der systemischen Beratung ist es nicht erforderlich, alle Zusammenhänge bis ins Detail zu kennen, sondern an einer Stelle im System angemessen zu intervenieren, um Auswirkungen auf das Gesamtsystem zu erwirken.

Dabei wird der Blick stets auf vorhandene Ressourcen gewandt, um Lösungen herbeizuführen. Im Zentrum stehen somit folglich Gesprächsformen und Techniken, die Situationen und Wechselwirkungen deutlicher werden lassen. Der Berater fungiert in diesem Kontext als eine Art „Sparringspartner“, eröffnet neue Perspektiven und stellt alte Muster in Frage.

Diese Form der Beratung kann Ihnen ermöglichen, Ihr Umfeld besser zu verstehen und ein für sich angenehmeres Leben bzw. eine verbesserte Lebenssituation sowie Lebensqualität zu erreichen. Der Vorzug gegenüber anderen Verfahren besteht vor allem darin, dass sich diese Art der Beratung flexibler und wirksamer auf Sie bzw. auf Ihr Umfeld ausrichten lassen und keine Wartezeiten bei der Terminvergabe zu erwarten sind.

Systemische Beratung grenzt sich z.B.  von der Psychotherapie schon alleine dadurch ab, dass keine Heilversprechen gegeben werden dürfen. Es stellt eine Hilfe zur Überwindung und Aufarbeitung sozialer und persönlicher Konflikte dar.

Wie läuft eine Beratung ab?
Bei der Erstberatung werden wir das gemeinsame weitere Vorgehen besprechen. Oftmals entstehen schon beim Erstgespräch Lösungsansätze. Ist Ihr Wunsch nach meiner Unterstützung klar umrissen, bestimmen Sie den zeitlichen Umfang. Eine Beratung beträgt in der Regel 45 – 75 Minuten. Auch nach der Beendigung der Beratung können Sie mich als Begleiter ansehen und meine Unterstützung erhalten.

Interessantes rund um das Thema Systemische Beratung finden Sie auf der Homepage der Systemischen Gesellschaft.

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